Satzung des Vereins "das kleine Wichtelhaus e.V."

Hier können Sie die Satzung der Vereins "das kleine Wichtelhaus e.V." lesen, die am 29. November 2011 verabschiedet wurde.

1.     Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1.  Der Verein hat den Namen "Das kleine Wichtelhaus". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und nach Eintragung den Zusatz "e.V." zum Namen bekommen.    

1.2. Sitz des Vereins ist Paderborn.

1.3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr, wobei das erste Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr ist.

2.     Vereinszweck

2.1. Zweck des Vereins ist die Förderung  von Kindern und Jugendlichen. Er verwirklicht dies insbesondere durch

o      den Betrieb einer Begegnungsstätte;

o      Durchführung pädagogischer Veranstaltungen mit Bezug zu Kindern;

o      Fortbildungsangebote zur Verbesserung der Gesundheit der Zielgruppe

o      Musische Früherziehung, Kunst und Musik für Kinder, Bastelangebote

o      Information für Eltern über Kindergesundheit, Homöopathie bei Kindern, Erste Hilfe bei Unfällen von Kindern, kindbezogene Entspannungstechniken.

2.2. Zur Arbeit des Vereins gehören auch Honorare oder Zuschüsse (z.B. zu Reisekosten) an Kursleiter oder Dozenten, die bereit sind, ihre Erfahrungen auf Veranstaltungen, Workshops und dergleichen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

2.3. Ehrenamtliche, die sich zu den vorgenannten Zwecken für die Belange der Zielgruppe des Vereins einsetzen, können Auslagen erstattet sowie pauschale Anerkennungsbeträge in Höhe des steuerlich für diesen Personenkreis Zulässigen gezahlt werden.

2.4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist in diesem Sinne selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

2.5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an  das Kinderhospiz Paderborn-Höxter. Der Verein hat es zu unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken, die denen dieser Satzung möglichst nahe stehen, zu verwenden.

3.     Mitgliedschaft

3.1. Mitglied kann jede Person werden, die bereit ist, die Ziele des Vereins zu fördern. Die Mitgliedschaft wird durch Antrag und Entscheidung des Vorstands erworben. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrags. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Tod oder durch Ausschluß. Durch Beschluß der Mitgliederversammlung kann die Mitgliedschaft von der Zahlung einer Aufnahmegebühr abhängig gemacht werden, die jedoch die für gemeinnützige Vereine geltenden Höchstgrenzen nicht überschreiten darf.

3.2. Die Kündigung ist mit Frist von einem Monat zum Jahresende möglich.

3.3. Der Ausschluß kann von einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden, wenn ein Mitglied die Vereinszwecke oder das Ansehen des Vereins nachhaltig schädigt.

4.     Organe des Vereins

4.1. Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung (MV)

4.2. Der Vorstand besteht aus dem oder der ersten und dem oder der zweiten Vorsitzenden. Dies ist auch der Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder werden von der MV für jeweils zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, wird für den Rest seiner Amtszeit ein Nachfolger von der MV gewählt. Nach Ablauf seiner Amtszeit bleibt der Vorstand bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Er tritt nach Bedarf auf Einladung durch den 1. Vorsitzenden zusammen. Der Vorstand hat Anspruch auf Ersatz seiner Auslagen, die ihm aus seiner Tätigkeit für den Verein entstehen.

4.3. Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Die MV wählt und entlastet den Vorstand, wählt einen Kassenprüfer, setzt die Mitgliedsbeiträge fest, faßt Beschlüsse zur Geschäftsordnung und über Satzungsänderungen. Die MV ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Die Einberufung der einmal im Jahr stattfindenden ordentlichen MV erfolgt schriftlich durch den Vorstand mit mindestens zwei Wochen Frist vor dem Versammlungstermin und unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung. Anträge auf Ergänzung dieser Tagesordnung sind wirksam, wenn sie eine Woche vor Beginn der MV beim Vorstand eingehen. Sollte eine MV wegen zu geringer Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußunfähig sein, ist den Mitgliedern eine erneute Einladung für eine MV in frühestens 14 Tagen nach dem Termin der ersten zuzusenden. In der Tagesordnung für diese Versammlung ist darauf hinzuweisen, daß sie ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig sein wird.

4.3.1.    Die MV beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

4.3.2.    Über Satzungsänderungen beschließt die MV mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder; dies müssen jedoch gleichzeitig mindestens ein Viertel der gesamten Mitglieder sein. Anträge auf Satzungsänderungen müssen in der vorläufigen Tagesordnung, mit der eingeladen wurde, enthalten sein.

4.3.3.    Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind abzuhalten, wenn der Vorstand sie erforderlich hält oder wenn ¼ der Mitglieder es unter Angabe von Anträgen für die Tagesordnung wünscht.

4.3.4.    Die MV wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Sind beide verhindert, wählt die MV aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter mit einfacher Mehrheit. Mit einfacher Mehrheit wird auch in jeder Versammlung ein Protokollführer gewählt. Durch Beschluß der MV kann die vorgelegte vorläufige Tagesordnung ergänzt oder geändert werden.

4.3.5.    Es wird in der MV grundsätzlich durch Handzeichen offen abgestimmt. Über die MV und die Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom 1. Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterschreiben ist.

5.     Auflösung des Vereins

5.1. Über die Auflösung des Vereins kann nur eine dazu besonders und mit einer Ladungsfrist von 8 Wochen eingeladene MV mit ¾ Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschließen. Die Versammlung bestimmt zwei Liquidatoren.

5.2. Im Fall der Auflösung oder bei Verlust der Rechtsfähigkeit aus anderen Gründen richtet sich die Verwendung des Vereinsvermögens nach Abschnitt 2.3 dieser Satzung.

6.     Schlußbestimmungen

6.1. Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung des Vereins am 29. November 2010 beschlossen.

6.2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein, wird dadurch die Wirksamkeit des gesamten Vertrags nicht berührt. Die unwirksame Klausel ist so auszulegen, wie es dem wirtschaftlich Gewollten entspricht.

Paderborn, den 29. November 2010